Fukushima

Media

Sechs Jahre nach der Katastrophe sind die Folgen des Super-GAU sind noch lange nicht behoben. Daher ist es umso unverständlicher, dass die japanische Regierung in 2015 mit Sendai 1 und 2 in der südlichen Provinz Kagoshima zwei ihrer Atomreaktoren wieder angefahren hat. Nach dem Nuklearunfall hatte Japan alle Atomkraftwerke abgeschaltet; fast zwei Jahre kam das Land sehr gut ohne Atomkraft aus. Dennoch will die Regierung von Premierminister Shinzo Abe möglichst viele Reaktoren erneut starten – in einem der weltweit am meisten von Erdbeben bedrohten Land und in unmittelbarer Nähe aktiver Vulkane.
Mit einer Mahnwache gedachten wir gestern den Opfern der atomaren Katastrophe in Japan. Greenpeace fordert Japans Regierung auf, aus der Atomkraft auszusteigen und sich vom Einfluss der Atomlobby zu befreien. Die Katastrophe in Fukushima hat erneut klar gemacht, dass nukleare Energie nicht zu kontrollieren ist. Durch den Wiedereinstieg gefährdet Japans Regierung unzählige Menschenleben und weite Teile der Umwelt. Auch Japan braucht eine Energiewende!

https://www.greenpeace.de/energiewende-japan